Mittwoch, 12. Juli 2017

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß, das durch den sonnigen Himmel schreitet... *) - Die vier Jahreszeilen #2

Am 11.Juli ging im Werk (vor einem ca. 50-köpfigen Publikum, wobei jeder Person aus dem Publikum genau ein Kopf zugehörig war) die zweite Veranstaltung unserer heurigen 4-Jahreszeilen-Reihe über die Bühne. Aufgrund sehr unsicherer Wetterprognosen für den Abend (der Werk-Chef höchstpersönlich hatte sich zuvor über potenzielle Knotenstärke des Windes und potenzielle Regenschauer kundig gemacht) wurde beschlossen, anstatt open air die Veranstaltung doch indoor (allerdings mit einem Abend der offenen Tür Richtung Donaukanal) durchzuführen. Regen fiel dann
zwar doch keiner, dennoch konnten sämtliche den Sommerabend im Gastgarten genießenden Leute zum Hineingehen überredet werden. Und sie wurden dafür mit großartigen Darbietungen mehr als nur belohnt.


ALICE REICHMANN, die wohl jede Stimme der Welt perfekt nachahmen kann, machte den Anfang. Sie begann mit einem Rap-Text, der einer Persönlichkeit der österreichischen Slam-Szene
gewidmet war, setzte dann mit einer Satire auf die deutschsprachige Slammeisterschaft fort und brachte schließlich einige monatsbezogene Lieder der von ihr kreierten "Gustl"-Figur, dazwischen gab es noch einen Text über Polizeinachwuchssuche zu hören.




 
MICHAELA HINTERLEITNER, mitsamt Huhn auf der Bühne (keine Sorge, VGT, weder lebend
noch tot, sondern ein künstliches), brachte viele kurze Gedichte vom Atom über den Eilzug der Zeit, Sportlichkeit, Ausblicke, Thekla (die Spinne aus "Biene Maja"), Muschelphantasien, Putzigkeit, Katzenhosenträger, Medusen, die Auswirkungen des Essens auf den Darm, eine Beisltour, die Wurst bis zum Quargel und einen längeren "doch aber"-Text über die Liebe.




 
JULIA SANTINI & PATRICK WURZER, unser Gesang-Gitarre-Musik-Duo (für Julia Santini war
es - eine äußerst erfolgreiche - E-Gitarren-Premiere), setzte mit dem ersten Song "Brenn mich nieder" mit dem Thema Liebe fort. Es folgte ein Lied über die Substanz Droge und ein Blues mit dem Titel "Neugierig".



 
EKATERINA HEIDER sorgte nach einer ca. 20-minütigen Pause für den Auftakt der zweiten
Hälfte. Auch sie (die ursprünglich Prosa schrieb) mit vielen kurzen - aber eher ernsten - Gedichten (als sich sehr gut ergänzendes Gegenstück zu Michaela Hinterleitners großteils witziger Lyrik). Es kamen vor: die Hitze, ein Engel (der seine Blumen mitnehmen soll), ein schlafender Wolf, die Müdigkeit, Fridas Lachen, Egons ewige Suche, ein Stillleben, Anna, eine erste Struktur, ein Urlaubsgewitter, die Wolken und schließlich "Irgendwer sieht mich nackt".


JOPA JOTAKIN, das zweite (Grill-)Hendl des Abends, kam nicht mit Huhn, sondern mit einer Paprika auf die Bühne. Es gab jede Menge keiner Kochrezepte zu hören. So wurden auf recht dadaistische Weise u.a. nicht gekocht: die Bratensauce, die Pizza 4 Jahreszeilen, Herzen mit Schlag, Augapfelmus, Paprika, Häuplsalat, Wiener-Linien-Schnitzel, Forelle blau, Harte-Eier-Mayonnaise, Putin-Geschnetzeltes, Hackbraten, 7 Schätze, Crème brulée, eine Fastenspeise und als ultimativer Höhepunkt gab es noch ein Kochen mit Hirn.


JULIA SANTINI & PATRICK WURZER beendeten mit ihrem zweiten Set diesen äußerst stimmungsvollen Abend. Nach drei Songs (Magnet, Hollywood in meinem Kopf und Östrogen) gab es auf Wunsch des begeisterten (und - was wir bei einer farce-vivendi-Veranstaltung vermutlich noch nie hatten - teilweise bereits tanzenden) Publikums noch zwei Zugaben: Maschine und Amol möcht i no bleibn.

Ein wunderschöner Sommerabend und eine (wie auch schon im Juni im Cafe Benno) künstlerisch sehr qualitätsvolle/vielfältige/abwechslungsreiche Veranstaltung ging damit zu Ende. Vielen Dank ans Werk für's da sein dürfen, an unsere auftretenden KünstlerInnen und ans zahlreiche und begeisterungsfähige Publikum!

Wir freuen uns schon auf die Herbstveranstaltung der vier Jahreszeilen. Aber weil es bis zum Herbst noch lange dauert: Es gibt farce vivendi schon viel früher wieder zu erleben, nämlich in Form eines farce-vivendi-Poetry-Slam am 12.August im Rahmen von "Kunst am Kanal" (wo es noch viel mehr an Programm geben wird) - wieder im oder vorm Werk. Details werden noch folgen. Bis Augustens dann!


Durch den Abend führten melamar & Andi Pianka

Zum Vergrößern von Fotos einfach drauf klicken.


*) aus: "Sommerfrische" von Joachim Ringelnatz

Montag, 3. Juli 2017

Di 11.7. DIE VIER JAHRESZEILEN #2 @Das Werk (bei Schönwetter Open Air)


DIE AUTORINNEN:

Alice Reichmann


Alice Reichmann (Wien, 29) erzählt Geschichten seit sie zwei Jahre alt ist. Sie schreibt Songlyrics, Stücke, Hörbücher und Slamtexte. Dabei schlüpft sie in erfundene Rollen, die alle einen Fuß in der Wirklichkeit haben. 2015 wurde sie mit Texten aus der Hörbuchserie "Meierpartie - Die arbeitslose Jugen Wiens" Wien-Niederösterreich-Meisterin im Poetry Slam. Heuer waren ihre Figuren in "Querschnitt Wien" auf Radio FM4 zu hören.

 
Ekaterina Heider  


ekaterina heider lebt in wien, wo sie mit 18 das schreiben für sich entdeckt und sieben jahre lang am institut für sprachkunst auf der universität für angewandte kunst studiert.
publiziert in anthologien und zeitschriften. 2012 bekommt sie den hauptpreis der edition exil sowie das startstipendium ür literatur des bm:ukk für ihr debüt “meine schöne schwester” (herbst 2013, editon exil).
nach dem erscheinen des prosabandes folgt eine fast-dreijährige schaffenspause, die sich dann, nach einer sehr prägenden zeit, langsam in lyrik verwandelt.


jopa jotakin 



kam in einer stürmischen herbstnacht des jahres 1986 schlafend zur welt. lebt, liest, liebt, schreibt, arbeitet, strickt, isst, trinkt und schläft in wien. bestandteil des kulturvereins einbaumöbel und der theater-tanz-performance-etc-gruppe grillhendl rotation crew. mitglied der grazer autorinnen autorenversammlung. kann finnisch und dada. jopa macht seine texte unter vollem einstatz seines stattlichen körpers erlebbar - laut und deutlich. zuletzt erschienen: für die fisch. mit bildern von andrea knabl und kala haisee. edition ch, wien 2015.
http://jopa-jotakin.at


Michaela Hinterleitner  



Geb. 1979 in Wien, lebt in Wien. Schreibt Lyrik und Prosa. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft; Schwerpunkte Hörspiel und Figurentheater.
Seit 2015 Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung und Mitglied des zeitzoo - verein für leguminosen & literatur.
Performt seit 2011 in einer Bande von Hühnern, alias Grillhendl Rotation Crew.
Arbeitet mit Figurentheater, besonders gerne als „Kopflose Witwe“ unterwegs. Liebt akustische Phänomene und Hörspiel.
Radelt durch Wien. Schwimmt leidenschaftlich gern. Liest wann und wo auch immer sie kann.
Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien.
Erste Einzelpublikation: „Die Common Sense“; mit Bildern von Ilse Kilic & Fritz Widhalm; wohnzimmers buntes lyrikheft nr. 8; Edition das fröhliche wohnzimmer; Wien 2015.
https://michaelahinterleitner.wordpress.com
Arbeitet derzeit an ihrem ersten Buch, das voraussichtlich im Dezember diesen Jahres unter dem Titel "Räuber der Meere" in der Edition ZZOO erscheinen wird.

MUSIK:

Julia Santini & Patrick Wurzer

  
MODERATION:

melamar & Andi Pianka











Mit freundlicher Unterstützung von



Donnerstag, 22. Juni 2017

Di 27.6. WORTE WIE PFEILE mit Yasmin Hafedh und Christine Huber


 

Yasmin Hafedh a.k.a. Yasmo,

geboren 1990 in Wien, ist eine österreichische Bühnenpoetin, Autorin und Rapperin. Sie studiert Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien.
Yasmin Hafedh schreibt seitdem sie Denken kann. Seit 2007 ist sie Kolumnistin bei der Literaturzeitschrift „& Radieschen“, 2013 war sie mit „Bonustrack“ Kolumnistin bei der feministischen Zeitschrift „an.schläge“. Weiters veröffentlicht sie in Literaturanthologien und -zeitschriften.
Hafedh ist erfolgreiche Slam-Poetin, Spoken-Word-Künstlerin und Rapperin und als solche bereits auf zahlreichen internationalen Bühnen aufgetreten, hat an Poetry Slams teilgenommen, Schreibworkshops an Universitäten und Deutsch-Instituten geleitet und Soloshows gespielt.
Sie hat in Düsseldorf 2009 als erste Österreicherin bei der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaft den Meistertitel in der Kategorie U20 geholt, 2013 als erste Frau den Titel der österreichischen Meisterin erlangt.




Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack:






Christine Huber 
geb. 1963 in Wien, lebt in seit 35 Jahren in der Josefstadt. Publikationen (zuletzt, Auswahl): "über maß und schnellen“ (mit Lithografien), Das fröhliche Wohnzimmer-Edition, Wien 2006; "Durchwachte Nacht. Gedankenstrich" (gem. mit Magdalena Knapp-Menzel), Edition Art Science, St. Wolfgang 2010; "alles auf los" (Lyrikheft Nr.5; mit Zeichnungen von Ilse Kilic und Fritz Widhalm), Das fröhliche Wohnzimmer-Edition, Wien 2013; "sand im gegenschuss". Gedichte, Edition Art Science, St. Wolfgang 2015 . Außerdem: Visuelle Poesie, Libretti, Arbeiten zur Musik (u.a. mit bzw. für Wolfgang Suppan, Beat Furrer), Hörstücke (gem. mit Ilse Kilic bzw. mit Alexander Stankovski).

Sonntag, 18. Juni 2017

Die Erde ist wie ein Kind, das Gedichte weiß; viele, o viele.... *)



Vier (stilistisch ganz unterschiedliche) AutorInnen und ein Musiker bestritten gestern im Keller des Cafe Benno den ersten unserer heurigen vier Jahreszeilen-Abende:

Wir hörten Gedichte von MARTIN AUER.
Wir hörten einen Auszug aus ihrer Erzählung „was gespielt wird“ von MARLENE HACHMEISTER.
Wir hörten performativ-dadaistische Texte von THOMAS HAVLIK.
Wir hörten Spoken Word von ANA-MARIA KUNZ.
Und wir hörten als musikalische Untermalung Lieder von wALTEREGOn (solo).


Wer diese unsere Frühlingsveranstaltung verpasst hat: Die Sommerveranstaltung „Die vier Jahreszeilen #2“ folgt am Di, 11.Juli open air am Donaukanal vorm Werk (9., Spittelauer Lände 12) bzw. bei Schlechtwetter drinnen.

Und auch aus der Reihe „Worte wie Pfeile“ erwartet euch noch im Juni.......tja, Details folgen dann im nächsten Eintrag auf unserem Blog ;-) 


 *) aus: "Frühling ist wiedergekommen" von Rainer Maria Rilke

Samstag, 10. Juni 2017

Sa 17.6. @Cafe Benno DIE VIER JAHRESZEILEN #1



DIE LESENDEN:


Martin Auer 

Martin Auer wurde 1951 in Wien geboren. Er hat die Universität besucht und dort ein Jahr lang das Studium von Germanistik und Geschichte und dann ein weiteres Jahr das Dolmetsch-Studium geschwänzt. Stattdessen hat er Theater gespielt. War sieben Jahre lang Schauspieler, Dramaturg und Musiker am „Theater im Künstlerhaus“. Hat dann eine Band gegründet. Ist als Liedermacher aufgetreten. Hat Gitarreunterricht gegeben. Die Weltrevolution vorbereitet (gratis). Als Texter für Werbung und Public Relations Übertriebenes, Unwahres und Einseitiges verbreitet (für Geld). Für Zeitungen gearbeitet. Sich zum Zauberkünstler ausgebildet. Ist bei Betriebsfesten und Kindergeburtstagen aufgetreten. Hat irgendwann einmal auch ein Kinderbuch geschrieben. Das 1986 veröffentlicht wurde.

Seither betrachtet er sich als Schriftsteller und hat aus diesem Grund noch über vierzig weitere Bücher geschrieben, davon ca. zwei Drittel für Kinder. Auch einige Preise eingeheimst, z.B. den Kinderbuchpreis des Kultusministers von Nordrhein-Westfalen 1990, den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 1994, 1998 und 2000, den Förderpreis des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr (das damals auch für Wissenschaft und Kunst zuständig war) 1996 und den Jugendbuchpreis der Stadt Wien 1997 und 2002. Er wurde nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 1997, und für den internationalen Hans-Christian Andersen-Preis 1997. 2005 wurde ihm für Verdienste um die Republik Österreich der Berufstitel Professor verliehen, was er ehrend, aber auch irgendwie lustig findet.
Martin Auer ist Vater einer erwachsenen Tochter, Großvater von zwei etwas jüngeren Enkeln und Vater einer kleinen Tochter. Er lebt nicht im Waldviertel und hat keine indischen Laufenten.

Marlene Hachmeister

geboren am zweiundzwanzigsten elften neunzehnhundertdreiundachtzig in wien
studium der bildhauerei an der wiener kunstschule bis zweitausendzwölf
studium der sprachwissenschaft an der universität wien seit zweitausendfünfzehn
gründung organisation und teilnahme bei und von „dielesebühne" im jänner zweitausendfünfzehn - einer plattform zur verbindung von literatur musik und neuen medien
lebt und arbeitet in wien

Buchveröffentlichung: „Was gespielt wird“, Erzählung, Bibliothek der Provinz.

„was hier fehlt ist die richtige frage und ich habe viele fragen mir fehlt meine wand aber stattdessen liegt meine hand auf meinem fuss weil hier nichts hand und fuss hat und ich so wenigstens etwas halten kann wenn es schon nichts zum anhalten gibt.“


http://www.bibliothekderprovinz.at/buch/7190/

Thomas Havlik


geb. 1978 in Scheibbs, NÖ.
Mitglied der „GAV – Grazer AutorInnen Versammlung“.
Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien sowie im Rundfunk.
Initiator/Organisator und Jurymitglied von 2001-2013 des von der „Litges. St. Pölten“ durchgeführten „Litarena-Literaturpreis für Autor/innen bis 27″.
Redakteur der von der Litges. St. Pölten herausgegebenen Literaturzeitschrift „etcetera“.
Moderator der ersten Ausgaben von 2003-2011 des Litarena-Lounge Poetry Slams.
Schriftsteller, Soundpoet, Performance und Radioarbeiten, akustik-poetry Konzerte.
On stage he’s combining voice live-processings with prepared micropieces of letters, alphabetic strings, phonems and textsnippets.
Employment with the Dadaists, Surrealists, Futurists. Confrontation with the Vienna Group and its view of language as a material.
Seit 2013 Mitbegründer und co-editor des Soundpoetry online Magazins Huellkurven, dedicated to sound poetry, poésie sonore, lautpoesie, noise poetry, sound-text composition, auditive poesie, audio poetry etc.
Anthologiebeiträge zuletzt u.a.:
6 ins Polnische übersetzte Gedichte in:
Anthologie österreichischer Gegenwartslyrik in polnischer Übersetzung:
„pod język wkładam ci słowo“ (dt. Titel: ich lege ein wort unter deine zunge),
Hrsg. von Ryszard Wojnakowski.
Soundpoetry Stücke „Syllables Shooter“ und „Article me“ auf: DOC(K)S 2014


Ana-Maria Kunz


Geboren in Kolumbien 🇨🇴
Kindertage in Südafrika 🇿🇦
Momentanes Zuhause in Österreich 🇦🇹
Nationalität und Familie deutsch 🇩🇪

Heimat 🌍 überall und nirgendwo 🌍







MUSIKALISCHE UNTERMALUNG:


wALTEREGOn (Solo)


Songschreiber und Gitarrist Kurt T. interessiert sich besonders für die versteckten Sehnsüchte und Wünsche, die hinter einer bürgerlichen Fassade stecken. Und daher kommt auch der Name: In jedem Walter-Egon (nicht unbedingt der hipste aller Vornamen ;-) steckt auch ein Alter-Ego, das rauskommen will! Diese Idee spiegelt sich auch in den Texten wider, die öfter von den kleinen Unglücken handeln, die so passieren, wenn irgendeine Art von Coming-out stattfindet – oft mit einer Prise Schelmenhaftigkeit, denn sich selbst zu ernst zu nehmen, ist einer der größten Fehler.



DURCH DIE VERANSTALTUNG FÜHREN:

 

melamar & Andi Pianka 







































Mit freundlicher Unterstützung von WienKultur

Dienstag, 18. April 2017

Do 27.4. WORTE WIE PFEILE mit Karoline Cvancara und Ludwig Smodilla




KAROLINE CVANCARA, geboren 1974 in Wien, Studium der Publizistik, Musikwissenschaften und Psychologie, lebt und arbeitet in der Wiener Josefstadt. War zehn Jahre tätig als Musikjournalistin. 1993 Gründung der Jazz-Zeitschrift “Jazz & More”. Seit 2002 literarische Veröffentlichungen in den Zeitschriften „Dum“, „Wienzeile“ und „&Radieschen“. Mitglied der Grazer Autorinnen Autoren Versammlung. 
2006 erschien ihr erster Roman „Schlaflos“ (VIZA edit.)
Am Tiefpunkt genial“, Roman, Verlag Wortreich, 2015

ÜBER DAS BUCH:

Am Tiefpunkt genial“ erzählt über das Scheitern und mögliche Neuanfänge, über die Loslösung aus alten Mustern und vermeintlichen Sicherheiten und darüber, wie befreiend es ist, zu sich selber stehen zu können.


Paul, Anfang dreißig, Buchhändler aus Leidenschaft, notorischer Leser und begeisterter Jazzfreak, ist soweit zufrieden mit sich und seinem Leben, bis Freundin Stefanie sich ohne jede Vorwarnung wegen eines anderen von heute auf morgen von ihm trennt. Obendrein ist der andere einer aus Pauls Freundeskreis … Wenig später verkündet sein Chef, dass er die Buchhandlung aufgrund mangelnden Umsatzes zusperren muss. Nun gerät Pauls Welt endgültig ins Wanken, er verliert immer mehr den Boden unter seinen Füßen und stürzt in eine existenzielle Krise. Mit viel Wein, Zigaretten und Musik verkriecht er sich in seine vier Wände und droht im Selbstmitleid zu ertrinken, bis es ihm nach und nach gelingt, seine Misere als Chance zu begreifen und sich ihm unerwartete Perspektiven eröffnen.



LUDWIG SMODILLA, geboren 1951, Pensionist seit 2014, vorher Nachtwaechter und Fabrikarbeiter.

ÜBER DAS BUCH:

Der Engel mit der Mistgabel“

Einer von 900 Quadrillionen gleichartigen kosmischen Individualisten sucht die Erde heim, verwirrt deren Bewohner und ihre Computer, Maschinen, Roboter, Behörden, löst Bewußtseinskatastrophen aus, vermittelt zwischen rivalisierenden Weltrauminvasoren, bringt das Chaos durcheinander und rettet damit den Frieden. Der Geisteszustand menschlicher Versuchskaninchen wird zusätzlich bedroht durch Experimente, bei denen sie in einen scheintoten Zustand versetzt werden, um das Bewußtsein der Bewußtlosigkeit zu erforschen. Außerdem schwören Mikroben den Menschen in Massenversammlungen Rache und die Vollautomation nähert sich unaufhaltsam. Eine Nachbarweltraumfahrt in einem genialen Phantomraumschiff setzt sich mit Verkehrtdenkbewegungen fort und endet im Zahlensalat einer Hochschaubahnfahrt durch die Sterne der Milchstraße. Die herbeihypnotisierte Zukunft sieht haarsträubend rosig aus und zum Schluß mischt sich auch noch Homer ein und führt betrunkene Tage und Nächte herbei, an die sich niemand mehr genau erinnern kann.

 

Sonntag, 19. Februar 2017

Di 28.2.2017 WORTE WIE PFEILE mit Ilse Kilic und Fritz Widhalm

farce vivendi präsentiert

WORTE WIE PFEILE - Literatur in der Pfeilgasse
mit Ilse Kilic und Fritz Widhalm 

Foto: Günter Vallaster
Anmoderation: melamar

im AVALON

Pfeilgasse 27
1080 Wien

Beginn: 20:00h

Eintritt frei!

Ilse Kilic und Fritz Widhalm lesen einzeln und gemeinsam.
Neue Gedichte, neue Prosatexte und ein Manifest in Vorfreude auf den Internationalen Frauentag.

Ilse Kilic, Experimentelle Texte, Nichterzählungen, Comic, Film, Hörspiel. Spiel- und Regeltexte = Texte, die mit methodischer Beschänkung arbeiten (wie etwa das Buch ohne 
E und U "Monikas Chaosprotokoll" oder der lipogrammatische Text "Oskars Moral")
Mitarbeit in der Das Fröhliche Wohnzimmer - Edition, organisatorische Tätigkeiten.
Seit 2006 betreibt Ilse Kilic gemeinsam mit Fritz Widhalm "Wohnzimmergalerie und Glücksschweinmuseum" in der Florianigasse 54.

Fritz Widhalm, geboren: 15.07.1956 in: Gaisberg, NÖ
Autor, Bildender Künstler, Filmemacher und Musiker. Arbeitsschwerpunkt "Experiment, NichtErzählung, Regel und Spiel". Mitherausgeber der "Das fröhliche Wohnzimmer-Edition" und der Zeitschrift "Wohnzimmer". Mitglied der Grazer Autoren Autorinnen Versammlung, der IG Autoren Autorinnen, der Austrian Filmmakers Coop und der .werkschaft.

www.dfw.at

www.farcevivendi.net


Mit freundlicher Unterstützung der Kulturkommission Josefstadt